Für wen kommt eine Haartransplantation in Frage?

„Haare sind Schutz und Zierde“. So ist die Haartransplantation, bzw. Eigenhaartransplantation, auch für jene interessant, die bei Sonneneinwirkung nicht auf eine Kopfbedeckung angewiesen sein möchten. Bei einem zu hohen oder ungleichmäßigen Haaransatz sowie bei Narben ist die Haartransplantation ein Thema.

Die Eigenhaartransplantation kommt in Frage für Personen mit erblich hormonell bedingtem Haarausfall, der so genannten androgenetischen Alopezie. Dieser Haarausfall betrifft hauptsächlich Männer, kommt aber auch bei Frauen vor. Die Haartransplantation wird von Herren und Damen gewünscht.

Die Eigenhaartransplantation bietet sich an, wenn der Wunsch nach mehr Haaren wächst und wenn der Haarverlust zur Belastung wird. Besonders wichtig ist dieses Thema für Personen, die in der Öffentlichkeit stehen und den Wunsch nach einem jugendlichen Aussehen haben.

Liegt eine gesundheitliche Störung als Ursache des Haarausfalls vor, z.B. nach einer fieberhaften Infektionskrankheit, nach inneren Erkrankungen (oft Schilddrüsen-erkrankungen) oder als Arzneimittel-Nebenwirkung, so kann eine Haartransplantation nicht erfolgen. Ebenso ist bei Alopecia areata – dem kreisrunden Haarausfall – wegen des wechselhaften, zu Spontanheilungen neigenden Verlaufs, von einer Haartransplantation abzuraten.