Welche unterschiedlichen Techniken gibt es?

Unterschiedliche Methoden bei der Haartransplantation machen es nicht leicht, die richtige Auswahl zu treffen und sich für den richtigen Anbieter zu entscheiden. Wählen Sie ein Institut, welches ausschließlich und täglich, Haare transplantiert. Unterschiedliche Methoden bei der Haartransplantation bringen unterschiedliche Resultate:

Streifen-/Strip-/Lappen-Entnahme

Hier wird ein großes ovales Stück „Kopfschwarte“ herausoperiert, mit dem „scheinbaren Vorteil“, schnell viele Haare zu erhalten. Ein großer Hautlappen enthält, je nach Haar-Dichte im Haarkranz, ca. 2000 bis 4000 Haarwurzeln bzw. Haare. Gewonnen und verteilt werden letztlich immer sehr viel weniger Haare. Beim Herausschälen und beim späteren Präparieren eines Hautlappens entsteht immer Haarwurzel-Verlust durch „Ausschuss“.

Da die Haare nicht überall gleichmäßig und gerade (aufgrund von Wirbel) aus der Kopfhaut herauswachsen, werden durch einen geraden (ovalen) Schnitt wertvolle Spenderhaare/Haarwurzeln zerstört. Dies ist ein weiterer Nachteil der großen Entnahmen, sie führen in eine Sackgasse und zu einer ausgeschöpften Spenderfläche.

Weltweit versuchen Institute für Haarverpflanzung immer wieder, Operations-Entnahme-Techniken zu finden, die „non-invasiv“ sind. Größere Schnitte, und die damit verbundenen Narben, würde man dann vermeiden. Durch große Hautlappen-Entnahmen können Narben, Taubheitsgefühle, Schmerz, Spannungsgefühle, Verwachsungen und Bindegewebsdehnungen entstehen. Kurzhaarschnitte sind dann nicht mehr möglich.

EIN-HAAR Verpflanzung

Bei einer „EIN-HAAR“ Entnahme werden Haarwurzeln einzeln aus der Kopfhaut gezogen, eben nicht herauspräpariert. Dabei können die so wichtigen Haartragenden Stammzellen zerstört werden. Doch gerade die sind es, die für das lebenslange Haarwachstum notwendig sind. Das hat zur Folge, dass die transplantierten Haarwurzel nur begrenzte Zeit Wachstum produzieren werden.

Des weiterenkann man Haare, technisch bedingt, nicht so dicht einsetzen wie von Natur aus. Man benötigt für Haardichte Einheiten mit mehreren Haarwurzeln, so genannte „Grafts“. Mit der „EIN-HAAR“ Entnahme ist es schwierig, Haarfülle zu bilden. Wir empfehlen ein assortiertes, gezieltes Transplantieren in verschiedenen Größen, je nach Haarfarbe und Empfänger-ort.

Bei der „EIN-HAAR“ Entnahme muss der gesamte Hinterkopfbereich rasiert werden. Es kann keine Diskretion gewahrt werden, da die Behandlung somit für jeden sichtbar ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese mühsame Entnahmetechnik länger dauert und der Patient deshalb länger (über Stunden) unter örtlicher Betäubung gehalten werden muss.

Minimal-Einzel-Entnahme von Haarwurzel-Einheiten (eine FUe-Technik)

Kleinste folliculare Units bzw. Haarwurzel-Einheiten werden zusammen mit den Haartragenden Stammzellen schonend entnommen, für die Transplantation präpariert, weiter verkleinert und nach Designplan wieder eingesetzt. Mit dieser feinen, sanften Art der Haartransplantation, bzw. Eigenhaartranspantation, werden winzige Hautinseln (inklusive Haarwurzeln) koaxial/achsengleich, d.h. in Wuchsrichtung, entnommen, und damit wird Wurzelverschnitt vermieden. Die Größe dieser kleinen Hautstücke variiert und wird den Erfordernissen des Endergebnisses angepasst. Der Schutz der Haartragenden Stammzellen ist gewährleistet! Ein Kahlrasieren ist nicht notwendig und die Entnahmestelle ist kaum sichtbar.

Diese Technik (FUe Haartransplantation) erlaubt eine weitere Sitzung bereits innerhalb von 10 bis 14 Tagen und garantiert ein lebenslanges Wachstum der verpflanzten Haare!

Je nach angewandter Haartransplantations-Technik variieren auch die Kosten der Haartransplantation, bzw. die Haartransplantation-Preise.