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Was tun bei Haarausfall? Kurzzeitiger Haarausfall ist in der Regel nicht besorgniserregend. Was aber, wenn sich der Haarverlust über Wochen und Monate zieht und der Kahlschlag deutlich sichtbar wird? Wichtig ist, das Problem an der Wurzel zu packen: der Ursache.

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

 

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Nicht immer ist Haarverlust krankheitsbedingt.

Aus der Bürste ziehen Sie nach jedem Kämmen einen Büschel Haare und auch im Abfluss der Dusche sammeln sich eine Menge Haare an? Klare Anzeichen für Haarausfall – oder etwa doch nicht?

Wichtig zu wissen: Haarverlust ist ein natürlicher Prozess. Denn menschliches Haar hat eine begrenzte Lebensdauer von etwa drei bis sieben Jahren. Durch unterschiedliche Wachstumsphasen bedingt, verlieren wir täglich im Durchschnitt zwischen 80 und 100 Haaren.

Weil die geringe Menge schnell ersetzt wird, bemerken wir den Ausfall nicht weiter. Woran aber lässt sich anormaler Haarschwund identifizieren? Als „Faustregel“ hat sich etabliert:

Erst, wenn pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen, sich der Haarschwund über einen längeren Zeitraum beobachten lässt und allmählich kahle Stellen herausbilden, kann ein Indiz für einen krankhaften Haarausfall vorliegen. Dann ist ein Arztbesuch ratsam.

 


Formen von Haarverlust bei Mann und Frau

Die Ausprägung ist je nach Geschlecht unterschiedlich, so beginnt Haarausfall bei Männern in der Regel an den Geheimratsecken und am Haaransatz. Bei Frauen lichten sich die Haare hingegen primär am Scheitel.

Die weitesten verbreiteten Formen für Haarausfall sind…

➤ … die Androgenetische Alopezie, eine erblich-hormonell bedingte Art des Ausfalls, die schwerpunktmäßig beim Mann diagnostiziert wird.
➤ … der Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata), der auf der Kopfhaut zu punktuellen, kreisförmigen Kahlstellen führt. In der Regel sind jüngere Menschen betroffen, hier vor allem Frauen.

➤ … der diffuse Haarausfall, der im Unterschied zu anderen Haarausfallformen nicht auf bestimmte Stellen auf dem Kopf beschränkt ist, sondern das Gesamthaar lichter werden lässt.


Neben der genetischen Veranlagung, kommen als Ursache für Haarausfall weitere Faktoren infrage. Veränderungen am Hormonhaushalt, eine Mangelernährung, Immunstörung, schwere Erkrankung oder auch eine extreme psychische Belastung können ausgeprägten Haarschwund begünstigen.


Wie lässt sich Haarausfall stoppen?

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Eine gesunde Lebensweise kann Haarverlust vorbeugen und bestehenden reduzieren.

Im ersten Schritt sollten Sie sich durch einen Arztbesuch vergewissern, dass die Ursache nicht auf eine ernsthafte Erkrankung zurückzuführen ist. Ist ein krankheitsbedingter Grund ausgeschlossen, können Sie Ihr Haarproblem meist auch in Eigenregie effektiv behandeln.

Ein positiver Lebenswandel kann schon viel bewirken: Vermeiden von Stress, eine nährstoffreiche Ernährung und der Verzicht auf strapazierende Haarstylingprodukte sind bewährte Mittel.

Auch bei einem erblich-hormonell bedingten Ausfall der Haare sollten Sie nichts unversucht lassen. „Haarwuchsmittel“ mit dem Wirkstoff Minoxidil und Finasterid regen etwa die Durchblutung der Kopfhaut an und begünstigen so das Haarwachstum. Laserkämme haben eine ähnliche Wirkung, arbeiten aber mit einem strahlungsarmen Licht und damit praktisch ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Erfolgsaussichten der Haartransplantation

Solange eine androgenetische Alopezie besteht, ist die Haartransplantation eine denkbare Option. Denn bei dieser Haarausfallform bleibt ein schmaler Resthaarkranz am Hinterkopf zurück, eine vollständige Glatzenbildung ist praktisch ausgeschlossen. Das ist die Voraussetzung, die Haarverpflanzungen überhaupt erst möglich macht. Mit der Umverteilung der Haare können kahle Stellen schrittweise aufgefüllt und damit die Frisur rekonstruiert werden. Da das Material am Resthaarkranz nicht unerschöpflich ist, bedarf es sorgsamer Planung und einer nachhaltigen Transplantationsmethode. Wir beraten Sie gerne!

Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Haindl, Geschäftsführer NTH

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