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Haarausfall bei Frauen Glänzendes, fülliges Haar spielt gerade für Frauen eine wichtige Rolle als Zeichen ihrer Attraktivität. Umso mehr belastet es Frauen dann, wenn die Haare ausfallen. Lernen Sie Ursachen und Behandlungsmethoden näher kennen.

Kein Einzelfall: Haarausfall bei Frauen

© nuzza11 / Fotolia
Frauen leiden in der Regel stärker unter Haarausfall als Männer.

Haarausfall verursacht bei Frauen eine nicht zu unterschätzende psychische Belastung. Stärker als beim Mann stehen Haare beim weiblichen Geschlecht für Selbstsicherheit, Vitalität und Jugend.

Während der Haarverlust bei Männern in unserer Gesellschaft als normaler Teil des Älterwerdens gesehen wird, bleibt das Thema unter Frauen eher tabu. So sorgt der Haarschwund bei ihnen für Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und das Selbstvertrauen sinkt stark.

Wichtig ist dann sich zunächst vor Augen zu führen, dass Sie mit Ihrem Leiden nicht alleine sind. Denn fast jede zweite Frau kommt mit dem Thema im Laufe des Alters in Berührung. Im nächsten Schritt sollten Sie die Ursachen ermitteln, woraus sich geeignete Therapieansätze ergeben. Bei der Haarerhaltung und Haartransplantation stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite!

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Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Anlangebedingter Haarverlust (androgenetische Alopezie) tritt zwar überwiegend bei Männern auf, kann jedoch auch Frauen betreffen. Auslöser ist das männliche Sexualhormon Testosteron und dessen Zwischenprodukt Dihydrotestosteron. Dieses sogenannte Androgen entsteht in den Eierstöcken der Frau und gelangt dann über das Blut in die Haarwurzeln. Eine Überempfindlichkeit der Follikel auf Testosteron lässt die Wurzeln verkümmern.

Infolgedessen wird das Haar immer dünner und fällt schlussendlich aus. Anders als beim Mann verläuft der erblich bedingte Haarausfall bei Frauen entlang des Scheitels, die Kopfhaut schimmert durch. Es kann aber auch zu einem Haarverlust am Stirn- und den Seitenbereichen kommen. Eine vollständige Glatzenbildung ist bei Frauen aber sehr selten, da die femininen Hormone dominieren.

Haarausfall während der Schwangerschaft

Die meisten Frauen haben während ihrer Schwangerschaft ein besonders fülliges, glänzendes Haar. Das liegt an dem veränderten hormonellen Haushalt: Ist eine Frau schwanger, steigt die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen an. Die Wachstumsphase der Haare verlängert sich, sie brauchen länger bis zum Ausfall.

Ein Eisenmangel kann diese positive Begleiterscheinung der Schwangerschaft jedoch aufheben und sogar zum Haarverlust führen. Denn um das Wachstum des Kindes zu gewährleisten, haben Schwangere einen erhöhten Eisenbedarf. Dadurch kann es vor allem in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft zum Eisenmangel kommen. Nach der Geburt fällt der vorher gestiegene Östrogenspiegel dann plötzlich massiv, was eine vermehrte Verlagerung der Haare in das Ruhe- und Ausfallsstadium zur Folge hat. Ähnliches beobachten manche Frauen auch beim Absetzen der Antibabypille.

Ist der Haarausfall durch eine hormonelle Veränderung bedingt, ist der Verlust meist nur vorübergehend. Sobald sich der Hormonhaushalt im Körper wieder stabilisiert hat, wachsen die Haare im normalen Umfang weiter.

Haarausfall bei Frauen stoppen

Um den Haarverlust zu bekämpfen, muss vorerst dessen Ursache durch einen Arzt geklärt werden. Ist der Haarausfall durch eine Erkrankung oder einen Nährstoffmangel bedingt, muss direkt die Ursache kuriert werden. Tritt das Problem infolge einer hormonellen Veränderung im weiblichen Körper auf, sollten Betroffene ein wenig Geduld mitbringen. Normalisiert sich der Hormonhaushalt, geht dies in der Regel mit einem Stopp des Haarschwunds einher. Ändert sich nach einigen Wochen nichts an der Situation ist das Konsultieren eines Arztes ratsam.

Der erblich-bedingte Haarausfall ist nicht vollständig umkehrbar, kann aber durchaus therapiert werden.

Behandlung mit Minoxidil

In einem frühen Stadium kann eine Behandlung mit einer minoxidilhaltigen Lösung bei erblich bedingtem Haarausfall Erfolg versprechen. Regelmäßig auf die betroffene(n) Stelle(n) aufgetragen, regt das Mittel die Durchblutung der Haarwurzeln und damit das Haarwachstum an. Bis Resultate der Behandlung sichtbar werden, müssen Betroffene allerdings bis zu sechs Monate warten. Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Kreislaufprobleme sind bei längerer Einnahmedauer nicht auszuschließen.

Behandlung mit Antiandrogenen

Um die Symptome der androgenetische Alopezie durch das männliche Sexualhormon Testosteron zu mindern, werden zur Behandlung oftmals sogenannte Antiandrogene eingesetzt. Weit verbreitet ist die Antibabypille. Das hormonelle Verhütungsmittel bewirkt durch die enthaltenen Östrogene eine Veränderung des Hormonhaushalts und stellt das hormonelle Gleichgewicht wieder her. Die Symptome klingen bei Einnahme allmählich ab. In jedem Fall sollten Sie vor Beginn der Behandlung ärztlichen Rat einholen.

Kahle Stellen auffüllen – mit der Eigenhaartransplantation

Die beiden oben angeführten Behandlungen können den Haarausfall zwar stoppen. Bei bereits ausgefallenen Haaren kann kein erneutes Haarwachstum erzeugt werden. Leiden Sie unter lichten oder gar kahlen Stellen infolge eines erblich bedingten Haarschwunds kommt möglicherweise eine Haartransplantation für Sie infrage. Diese kann Ihnen zu einer schrittweisen Rekonstruktion Ihrer Frisur verhelfen. Unsere Spezialisten von NTH beraten Sie bei allen Fragen zum Thema Eigenhaartransplantation gerne.

 

Ihre Ansprechpartnerin: Maria Krieger | Haarexpertin bei NTH

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